Fotograf und Autor Luigi Toscano war mit seinem Buch „Kanakenkind“ (Herder Verlag), dessen Medienarbeit wir begleiten, nicht nur bei uns zu Gast — sondern zuletzt auch in zahlreichen Medien präsent.

Unter anderem sprach er bei SWR Kultur, Volle Kanne, Deutschlandfunk Kultur „Im Gespräch“, Sat.1 Frühstücksfernsehen, SWR3 Talk mit Thees, Radio Bremen Gesprächszeit, NDR „Das! Rote Sofa!“ sowie beim Hessischen Rundfunk „Doppelkopf“ über seine bewegende Lebensgeschichte und seine Arbeit gegen das Vergessen. Viele Beiträge sind weiterhin in den Mediatheken verfügbar. 😊

Und es geht weiter: Im Juni ist Toscano auf der Blauen Couch beim Bayerischen Rundfunk zu Gast.

„Kanakenkind“ ist ein großer Tatsachenroman über Gewalt, Rettung und Erinnerung. Toscano erzählt von seiner eigenen Kindheit als Sohn sizilianischer Einwanderer, von Gewalt, Vernachlässigung und den Herausforderungen auf der Straße – und wie die Fotografie ihm einen Weg hinaus bot. Gleichzeitig verbindet er seine Lebensgeschichte mit der von Anna Iwanowa, einem Holocaust-Überlebendenkind aus Kiew, und begibt sich auf eine bewegende Reise durch Zeiten und Räume. Außerdem brachte er in der Vergangenheit auch seinen Bildband „Gegen das Vergessen“ (Edition Panorama) heraus. Das Projekt portraitiert weltweit Überlebende der NS-Verfolgung – über 160 intensive Porträts, begleitet von kurzen Texten auf Deutsch und Englisch. Ein eindrucksvolles Erinnerungswerk, das nie wieder vergessen will. Als erster Fotograf überhaupt wurde Toscano 2021 von der Unesco zum „Artist for peace“ ernannt.

 

 

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