„Wie viele andere Frauen auch ziehe ich seit einiger Zeit mein Kopftuch nicht mehr über mein Haar, wenn ich an den Milizen vorbeikomme. Ich bin mir darüber im Klaren, dass nichts und niemand sie davon abhalten würde, die Waffe zu heben und Gummigeschosse auf mich abzufeuern. Was hier geschieht, dient einem höheren Ziel“. Diese Erzählung stammt von der iranischen Schriftstellerin und Aktivistin Nila, die anonym über ihre Erfahrung auf den Straßen Teherans während der „Women. Life. Freedom.“ Bewegung schreibt.
Gestern stellten Constanze Neumann vom Pfaueninsel Verlag und Asal Dardan, die Übersetzerin, dieses enorm wichtige Buch in der Akazienbuchhandlung in Berlin Schöneberg vor. Dabei schilderten sie ausführlich die Hintergründe und Entstehung dieses mutigen Zeugnisses.

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